Veröffentlicht am: 26.06.26
| Teil-Indikationsgruppe | Ausgaben in Mio. Euro | ||||
| 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | |
| Neuroleptika, Antipsychotika | 717,9 | 710,9 | 589,9 | 551,8 | 548,8 |
| Anxiolytika, Sedativa | 131,3 | 132,0 | 129,4 | 125,2 | 123,6 |
| Psycholeptika gesamt | 849,1 | 842,9 | 719,4 | 676,9 | 672,4 |
| Differenz zum Vorjahr | -75,1 | -6,2 | -123,6 | -42,4 | -4,6 |
| Zuwachsrate | -8,1% | -0,7% | -14,7% | -5,9% | -0,7% |
| Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health) | |||||
Für ambulant abgegebene Mittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psycholeptika) gab die GKV im Jahr 2024 fast 700 Mio. Euro aus, 16,6 Mio. Euro (bzw. 2,4 %) mehr als im Vorjahr. 2020 lagen die Ausgaben für Psycholeptika bei 6751 Mio. Euro. Rund 80 % der Ausgaben (561,8 Mio. Euro) wurden 2024 durch die Teil-Indikationsgruppe der Neuroletika und Antipsychotika verursacht. Der Markt für Neuroleptika und Antipsychotika ist zu einem Großteil generikafähig: lediglich 1,7 % der Ausgaben wurden durch patentgeschützte Produkte verursacht, der Rest entfiel weitgehend auf Generika und Altoriginale (etwa 97 %), wobei der Anteil der Generika sich zwischen 2020 und 2024 von 51 auf 69 % erhöhte. Ein etwas anderes Bild fand sich für die Anxiolytika und Sedativa, wo die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel ihren Anteil von 3,5 % im Jahr 2020 auf 12,2 % im Jahr 2024 erhöhten. Der Ausgabenanteil von Generika blieb mit etwa 70 % im betrachteten Zeitraum stabil.