Ausgaben der GKV für Mittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psycholeptika) N05 Psycholeptika Psycholeptika wirken vor allem dämpfend auf das Zentralnervensystem. Die Ausgaben für Psycholeptika beliefen sich 2019 auf 676,8 Mio. Euro. 61 % Prozent des Verbrauchs an Psycholeptika entfielen auf Neuroleptika.

Veröffentlicht am: 26.06.26

Ausgabenentwicklung in der Indikationsgruppe der Psycholeptika
Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20132014201520162017
Neuroleptika, Antipsychotika717,9710,9589,9551,8548,8
Anxiolytika, Sedativa131,3132,0129,4125,2123,6
Psycholeptika gesamt849,1842,9719,4676,9672,4
Differenz zum Vorjahr-75,1-6,2-123,6-42,4-4,6
Zuwachsrate-8,1%-0,7%-14,7%-5,9%-0,7%
Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

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Für ambulant abgegebene Mittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psycholeptika) gab die GKV im Jahr 2024 fast 700 Mio. Euro aus, 16,6 Mio. Euro (bzw. 2,4 %) mehr als im Vorjahr. 2020 lagen die Ausgaben für Psycholeptika bei 6751 Mio. Euro. Rund 80 % der Ausgaben (561,8 Mio. Euro) wurden 2024 durch die Teil-Indikationsgruppe der Neuroletika und Antipsychotika verursacht. Der Markt für Neuroleptika und Antipsychotika ist zu einem Großteil generikafähig: lediglich 1,7 % der Ausgaben wurden durch patentgeschützte Produkte verursacht, der Rest entfiel weitgehend auf Generika und Altoriginale (etwa 97 %), wobei der Anteil der Generika sich zwischen 2020 und 2024 von 51 auf 69 % erhöhte. Ein etwas anderes Bild fand sich für die Anxiolytika und Sedativa, wo die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel ihren Anteil von 3,5 % im Jahr 2020 auf 12,2 % im Jahr 2024 erhöhten. Der Ausgabenanteil von Generika blieb mit etwa 70 % im betrachteten Zeitraum stabil.