Arzneimittelgruppen mit dem höchsten Verbrauchszuwachs und Verbrauchsrückgang in Bremen

Veröffentlicht am: 26.09.17

Bundeslandspezifische Veränderung des Verbrauchs in den genannten Arzneimittelgruppen bezogen auf die Menge von definierten Tagesdosen (DDD) je Versicherten. Dargestellt ist der Verbrauch 2016 sowie die Änderung gegenüber 2015.

Tab. 1Die 10 Arzneimittelgruppen mit der stärksten Verbrauchszunahme (bezogen auf den Verbrauch je Versicherten) 2016 in Bremen
ArzneimittelÄnderung gegenüber 2015 (DDD/VS)Änderung gegenüber 2015 (%)Verbrauch 2016 (DDD/VS)
Mund- und Rachenmittel (A01)12,31603,213,1
Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System (C09)10,09,6114,1
Säurehemmer (A02)4,39,052,0
Lipidsenker (C10)3,913,233,0
Mittel zur Anwendung am Auge (S01)3,428,515,4
Calciumkanalblocker (C08)2,28,528,5
Asthma- und COPD-Mittel (R03)2,09,323,5
Mittel mit stimulierender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psychoanaleptika) (N06)1,910,420,4
Entzündungshemmende Mittel (Antiphlogistika) und Mittel gegen Rheuma (M01)1,711,216,8
Harntreibende Mittel (C03)1,77,224,9
DDD/VS = Definierte Tagesdosis (DDD) je Versicherten (VS); Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI-Daten (Insigth Health) und Versichertenstatistik KM6 (BMG)

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Tab. 2Die 10 Arzneimittelgruppen mit dem stärksten Verbrauchsrückgang (bezogen auf den Verbrauch je Versicherten) 2016 in Bremen
ArzneimittelÄnderung gegenüber 2015 (DDD/VS)Änderung gegenüber 2015 (%)Verbrauch 2016 (DDD/VS)
Alle übrigen nichttherapeutischen Mittel (V07)-1,4-47,11,5
Mineralstoffe (A12)-0,4-17,71,9
Allergene zur Desensibilisierungstherapie (V01)-0,3-13,62,1
Mittel gegen Blutarmut (Antianämika) (B03)-0,3-5,74,7
Homöopathika und Anthroposophika (V60)-0,2-27,00,6
Hautschutzmittel (D02)-0,1-9,50,6
Mittel gegen Infektionen und Desinfektionsmittel zur gynäkologischen Anwendung (G01)-0,04-22,90,1
Verdauungsfördernde Mittel (A09)-0,03-13,00,2
Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen zur lokalen Anwendung (M02)-0,03-33,80,1
Juckreizmittel (D04)-0,02-10,50,2
DDD/VS = Definierte Tagesdosis (DDD) je Versicherten (VS); Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI-Daten (Insigth Health) und Versichertenstatistik KM6 (BMG)

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