Veröffentlicht am: 23.03.26
Für die GKV beliefen sich 2024 die Ausgaben für Epilepsiemittel auf 388 Mio. Euro. Die Ausgaben waren um 0,2 Mio. Euro bzw. 0,1 % höher als im Vorjahr.
In den letzten Jahren war die Indikationsgruppe vor allem durch ein Ausgabenwachstum bei den Mitteln zur Behandlung von kindlichen Epilepsien geprägt, obwohl auf diese Gruppe nur rund 1 % des Verbrauchs insgesamt entfällt. Das Innovationspotenzial ist aktuell eher als gering einzustufen, und neue Therapieansätze zur Behandlung von epileptischen Schmerzen sind nicht zu erkennen. Daher ist auch für die nächsten Jahren mit insgesamt nur moderat steigenden Ausgabenentwicklung zu rechnen, die jedoch für die Mittel bei kindlichen Epilepsien durchaus im zweistelligen Bereich liegen könnten.