Arzneimittel-Atlas: Der Arzneimittelverbrauch in der GKV

Veröffentlicht am: 20.12.18

Der Arzneimittel-Atlas erscheint seit dem Jahr 2006 jährlich und liefert transparente und strukturierte Informationen über die Entwicklung der Arzneimittel-Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Fokusthema: Innovationszyklen im Arzneimittelmarkt

Arzneimittel unterliegen grundsätzlich einem Lebenszyklus wie andere Produkte auch. Dies ist auch ein Ausdruck von Innovationstätigkeit. Im Verlauf eines Lebenszyklus - oder besser Innovationszyklus - ändert sich der Umsatz eines Medikamentes. Dies hat Einfluss auf die Kosten für das Gesundheitssystem als Ganzes.
Der Einspieler zeigt das Prinzip der Innovationszyklen. Weitere Informationen zum Thema sind hier zu finden.

 

Regionaler Arzneimittelverbrauch: Wählen Sie hier eine Region

Der Arzneimittel-Atlas ermöglicht eine regionale Betrachtung auf Ebene der KV-Regionen.
Er zeigt, bei welchen Arzneimittelgruppen der Verbrauch am stärksten gewachsen ist und am stärksten abgenommen hat.

Weitere regionale Informationen finden sich im Bereich »Arzneimittel«. Hier wird für jede Arzneimittelgruppe unter der Rubrik „Landkarte“ der Arzneimittelverbrauch je Versicherten für jede KV-Region berichtet.

Gesamtmarkt: Welche Faktoren haben die Ausgabenentwicklung bei Arzneimitteln 2017 beeinflusst?

IGES-Berechnungen nach NVI (INSIGHT Health)

AMNOG-Reporting: knapp jedes dritte Verfahren 2017 mit Befristung abgeschlossen

Der Anteil der befristeten Beschlüsse hat sich 2017 im Vergleich zu den drei Vorjahren mit rund 29 Prozent an allen regulär abgeschlossenen Verfahren deutlich erhöht. In den Jahren 2012 bis 2017 bewegte sich dieser Anteil zwischen 13 Prozent und 29 Prozent.

IGES unter Verwendung von Angaben des G‑BA (https://www.g-ba.de/informationen/nutzenbewertung)

Arzneimittelmarkt nutzenbewerteter Wirkstoffe

Für Krebsmedikamente hat der Umsatzanteil von Präparaten mit einem durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) attestierten Zusatznutzen von 1,1 Prozent im Jahr 2011 auf 36,6 Prozent im Jahr zugenommen. Der Anteil von bewerteten Wirkstoffen ohne belegten Zusatznutzen lag 2017 bei 5,3 Prozent.

IGES unter Verwendung von Angaben des G-BA (www.g-ba.de/informationen/nutzenbewertung) sowie von NVI-Daten (INSIGHT Health)