Komponenten der Ausgabenveränderungen bei Krebsmedikamenten L01 Antineoplastische Mittel

Veröffentlicht am: 04.02.26

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

Die Ausgaben für Krebsmedikamente erhöhten sich 2024 um 1.094,4 Mio. Euro.

Dazu trugen diese Komponenten mit folgenden Ausgabenänderungen bei:

  • Therapieansatzkomponente: Durch Verschiebungen zwischen den Verbrauchsanteilen der Therapieansätze nahmen die Ausgaben um +564,2 Mio. Euro zu. Hier sind als Hauptursache die gestiegenen Verbrauchsanteile der Immunonkologika in Form der PD-1/PDL-1-Inhibitoren, CDK-Inhibitoren sowie bestimmt Antikörper und Wirkstoffkonjugate zu erwähnen.
  • Verbrauchskomponente: Sie erhöhte die Ausgaben um 521,63 Mio. Euro durch Mehrverbrauch vor allem zielgerichteter Therapien: Besonders ins Gewicht fallen hierbei unter anderem Pembrolizumab, Daraturumab, Abemaciclib, Durvalumab oder Zabrutinib.
  • Preiskomponente: Preissenkungen vor allem durch Rabatte aus den Preisverhandlungen im Zuge der Nutzenbewertung reduzierten sich die Ausgaben um 106,5 Mio. Euro.