Komponenten der Ausgabenveränderungen bei Brustkrebs- und Prostatakrebsmitteln L02 Endokrine Therapie (zytostatische Hormone)

Veröffentlicht am: 04.02.26

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

2024 stiegen die Ausgaben für zytostatische Hormone um 282,9 Mio. Euro.

Dazu trugen diese Komponenten mit folgenden Ausgabenänderungen bei:

  • Analogkomponente: Durch höheren Verbrauch einzelner Wirkstoffe sowohl der Prostata- als auch der Brustkrebsmittel erhöhten sich die Ausgaben um 177,9 Mio. Euro. Hierhinter steht der Verbrauchsanstieg von drei neueren Antiandrogenen bei den Prostatamitteln und von Elacestrant bei den Brustkrebsmitteln.
  • Verbrauchskomponente: Sie erhöhte die Ausgaben um 62,9 Mio. Euro durch höheren Verbrauch hauptsächlich von Prostatamitteln. Ursächlich waren der Verbrauchsanstieg der Antiandrogene Apalutamid, Enzalutamid und Darolutamid.
  • Preiskomponente: Die Senkung des Herstellerabschlags, der 2023 temporär erhöht war, stiegen die Ausgaben um 38 Mio. Euro. Dies führte nur bei den Prostatamitteln zu einer positiven Preiskomponente.