Veröffentlicht am: 26.06.26
| Teil-Indikationsgruppe | Ausgaben in Mio. Euro | ||||
| 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | |
| Mittel bei Makuladegeneration | 325,8 | 401,7 | 434,0 | 469,3 | 490,9 |
| Glaukommittel | 280,9 | 276,7 | 262,4 | 268,1 | 277,9 |
| Entzündungshemmende Mittel | 93,0 | 103,6 | 108,1 | 109,9 | 118,0 |
| Mittel gegen bakterielle Infektionen | 48,1 | 47,6 | 46,7 | 44,6 | 44,9 |
| Andere Ophthalmika | 6,0 | 8,4 | 9,8 | 11,5 | 13,4 |
| Lebersche hereditäre Optikusneuropathie (LHON) | 6,8 | 6,2 | 7,0 | 8,7 | |
| Übrige Teil-Indikationsgruppen | 17,5 | 16,7 | 17,6 | 20,7 | 21,5 |
| Ophthalmika gesamt | 772,0 | 861,4 | 884,8 | 931,2 | 975,4 |
| Differenz zum Vorjahr | 206,4 | 89,4 | 23,4 | 46,4 | 44,3 |
| Zuwachsrate | 36,5% | 11,6% | 2,7% | 5,2% | 4,8% |
| Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (INSIGHT Health) | |||||
Die Ausgaben der GKV für Ophthalmika beliefen sich für 2024 auf 1.380,7 Mio. Euro. Seit 2020 sind die Ausgaben um 358 Mio. Euro gestiegen, ein Zuwachs von mehr als 35 %.
Die Wachstumsrate lag bei 8,5 % und war etwas höher als im Vorjahr. Im betrachteten Zeitraum war der Ausgabenzuwachs 2021 mit 140,1 Mio. Euro (13,7 %) jedoch am höchsten.
Die Ausgaben wurden 2024 zu 59 % von den Mitteln bei Makuladegeneration verursacht. Sie trugen im betrachteten Zeitverlauf am stärksten zu dem beobachteten Ausgabenanstieg bei, und das Ausgabenvolumen für diese Arzneimittel lag 2024 bei 817,5 Mio. Euro.
Das 2015 eingeführte Idebenon, das bei der Leberschen hereditären Optikusneuropathie (LHON) eingesetzt wird, einer sehr seltenen Erkrankung, die zur Erblindung führen kann, bildet eine eigene Teil-Indikationsgruppe. Für dieses zeigte sich bis 2021 noch ein Ausgabenwachstum, doch seitdem bleibt das Niveau stabil bei rund 11 Mio. Euro järhlich.