Ausgaben der GKV für Mittel aus dem Bereich Ernährung und Stoffwechsel A 16 Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel Mittel aus dem Bereich Ernährung und Stoffwechsel werden vor allem bei seltenen Stoffwechselerkrankungen eingesetzt. Die Ausgaben der GKV lagen 2019 bei fast 592 Mio. Euro, ein Plus von 14,6 % gegenüber 2018.

Veröffentlicht am: 27.10.20

Ausgabenentwicklung in der Indikationsgruppe der Anderen Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel
Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20152016201720182019
Morbus Fabry112,7124,6134,6147,2164,4
Morbus Gaucher Typ 189,8100,099,598,699,2
Morbus Pompe55,059,569,780,788,4
Hypophosphatasie1,812,834,446,254,6
Mukopolysaccharidose Typ 223,026,628,530,531,2
Mukopolysaccharidose Typ 618,321,123,823,523,7
Kurzdarmsyndrom8,812,316,217,520,6
Mukopolysaccharidose Typ 4a9,414,514,617,920,2
Phenylketonurie11,312,213,315,017,2
Übrige Teil-Indikationsgruppen24,729,034,539,172,2
Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel gesamt354,8412,6469,0516,2591,7
Differenz zum Vorjahr49,057,856,447,375,4
Zuwachsrate16,0%16,3%13,7%10,1%14,6%
Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (INSIGHT Health), gemäß Erstattungspreis

icon download

Die Ausgaben für Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel erreichten 2019 eine Höhe von fast 592 Mio. Euro. Der Ausgabenanstieg gegenüber dem Vorjahr lag bei rund 75 Mio. Euro und die Rate bei 14,6 %. Im Vergleich zu 2015 lagen die Ausgaben 2019 um 67 % höher.

Den höchsten Anteil an den Ausgaben hatten 2019 die Mittel bei Morbus Fabry mit 28 %, gefolgt von den Mitteln bei Morbus Gaucher Typ 1 und Morbus Pompe mit Anteilen von 17 % bzw. 15 %. Für die Mittel zur Behandlung des Morbus Fabry und des Morbus Pompe ist weiterhin von einem Ausgabenwachstum auszugehen: Hier zeigten sich weiterhin hohe Zuwachsraten wie auch in den Vorjahren. Die Ausgaben für die Mittel bei Morbus Gaucher stagnieren dagegen seit 2016.