Ausgaben der GKV für Thrombosemittel B01 Antithrombotische Mittel Diese Arzneimittel werden überwiegend zur Vermeidung von Blutgerinnseln eingesetzt. Die Ausgaben der GKV lagen 2019 bei rund 2,3 Mrd. Euro und entfielen zu gut 98 % auf Thrombozytenaggregationshemmer.

Veröffentlicht am: 02.03.21

Ausgabenentwicklung in der Indikationsgruppe Antithrombotische Mittel
Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20152016201720182019
Thrombozytenaggregationshemmer1.542,41.763,21.977,12.140,12.305,7
Pulmonale Hypertonie13,317,119,519,822,8
Thrombolyse4,85,65,85,86,2
Erworbene thrombotisch-​thrombozytopenische Purpura (aTTP)0,00,00,00,65,1
Periphere arterielle Verschlusskrankheit5,95,04,43,92,3
Kongenitaler Protein-C-Mangel4,64,34,13,01,8
Antithrombotische Mittel gesamt1.571,11.795,22.010, 62.175,32.344,0
Differenz zum Vorjahr184,0224,1215,6162,4170,8
Zuwachsrate13,3 %14,3 %12,0 %8,1 %7,9 %
Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (INSIGHT Health), gemäß Erstattungspreis

icon download

Die Ausgaben der GKV für antithrombotische Mittel lagen 2019 bei 2.344 Mio. Euro. Die Ausgaben entfielen zu 98,4 % auf die Teil-Indikationsgruppe der Thrombozytenaggregationshemmer. Das starke jährliche Wachstum zeigt im Beobachtungszeitraum zwischen 2015 und 2019 nach einer Beschleunigung rückläufige Tendenzen. 2019 lag die Wachstumsrate bei 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Wachstumstreiber sind die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAKs), deren wichtigstes Anwendungsgebiet die Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern ist.