Komponenten der Ausgabenveränderungen bei blutstillenden Mitteln B02 Antihämorrhagika

Veröffentlicht am: 12.12.18

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

Komponenten 2017

Die Mehrausgaben lagen 2017 bei 21,8 Mio. höher und somit etwas höher als im Vorjahr. Als wichtigste Komponente für die Ausgabenentwicklung ist zu nennen:

  • Verbrauchskomponente: Durch einen höheren Verbrauch stiegen die Ausgaben 2017 um 22,9 Mio. Euro. Die Komponente wurde in erster Linie durch die Teil-Indikationsgruppe der Mittel bei Thrombozytopenie mit einer Verbrauchskomponente von 17,9 Mio. Euro getrieben.
  • Übrige Komponenten: Die übrigen Komponenten waren 2017 für die Ausgabenentwicklung zu vernachlässigen.

Komponenten 2016

2016 waren die Ausgaben für blutstillende Mittel um 18,0 Mio. Euro höher als 2015. Hauptverantwortlich dafür war diese Komponente:

  • Analogwettbewerb: Durch Änderungen der Verbrauchsanteile einzelner Wirkstoffe kam es zu Mehrausgaben von 19,1 Mio. Euro. Hauptverursacher war die Teil-Indikationsgruppe der Faktor-VIII-Produkte mit einer Analogkomponente von 18,7 Mio. Euro: Hier stiegen die Verbrauchsanteile vor allem von Octocog alfa, aber auch von Efmoroctocog alfa und Turoctocog alfa.
  • Übrige Komponenten: Die übrigen Komponenten waren 2016 für die Ausgabenentwicklung zu vernachlässigen.