Ausgaben der GKV für Impfstoffe J07 Impfstoffe

Veröffentlicht am: 09.09.17

Ausgabenentwicklung bei Impfstoffen
Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20122013201420152016
Diphtherie-Hib-Pertussis-Poliomyelitis-Tetanus-Hepatitis B119,0128,2136,6154,0169,0
Pneumokokken124,2136,2153,2156,8165,9
Influenza119,9103,4110,0101,3107,8
HPV77,577,783,594,4104,3
FSME90,680,6113,196,3103,3
MasernMumpsRötelnVarizellen44,950,552,468,770,0
DiphtheriePertussisPoliomyelitisTetanus60,066,562,969,356,7
Rotaviren5,69,138,045,652,0
DiphtheriePertussisTetanus24,025,933,434,440,3
Meningitis24,522,627,325,028,5
Varizellen24,623,024,327,125,7
MasernMumpsRöteln17,819,820,829,421,2
Kombinationen Hepatitis A, B17,814,419,720,019,7
Hepatitis B12,512,112,311,511,6
DiphtheriePoliomyelitisTetanus6,55,46,96,87,0
Übrige Impfstoffe25,223,628,024,524,3
Impfstoffe Gesamt794,8798,9922,4965,01.007,5
Differenz zum Vorjahr-61,74,0123,542,742,4
Zuwachsrate-7,2 %0,5 %15,5 %4,6 %4,4 %
Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

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Die Ausgaben für Impfstoffe erreichten 2016 rund 1 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben um 42,4 Mio. Euro bzw. 4,4 %. Im betrachteten Zeitraum stiegen die Ausgaben 2014 am stärksten. In jenem Jahr legten sie um knapp 124 Mio. Euro (15,5 %) zu. Ursächlich war der Verbrauchsanstieg für Impfstoffe FSME, Rotaviren und Pneumokokken. Der Ausgabenrückgang im Jahr 2012 war vor allem durch den geringeren Verbrauch von Influenzaimpfstoffen sowie der Vierfachkombination gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen bedingt.

Die höchsten Ausgabenanteile hatte 2016 die Sechsfachkombination gegen Diphtherie, Hib, Pertussis, Poliomyelitis, Tetanus, Hepatitis B sowie die Pneumokokkenimpfstoffe mit je rund 8 %. Ebenfalls ausgabendominant waren die Impfstoffe gegen Influenza, HPV und FSME mit Anteilen von je rund 5 %.