Komponenten der Ausgabenveränderungen bei Impfstoffen J07 Impfstoffe

Veröffentlicht am: 14.12.18

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Komponenten 2017

Die Ausgaben für Impfstoffe stiegen 2017 um 14,7 Mio. Euro. Bestimmend für die Ausgabenänderung ist bei den Impfstoffen in der Regel die Verbrauchskomponente. Strukturkomponenten spielen bei Impfstoffen kaum eine Rolle. Typisch ist für die Impfstoffe außerdem eine vergleichsweise hohe Restkomponente, die meist auf die Influenzaimpfstoffe zurückzuführen ist. Die Restkomponente ergibt sich daraus, dass nicht alle Unterschiede durch die vordefinierten Strukturkomponenten abgebildet werden. Bei den Influenzaimpfstoffen fällt hier ins Gewicht, dass in jedem Jahr Impfstoffe für die jeweils vorangegangene wie auch die aktuelle Grippesaison verfügbar sind.

  • Verbrauch: Die Verbrauchskomponente war geringer als im Vorjahr und erhöhte die Ausgaben um 11,0 Mio. Euro. Am stärksten trugen zu dieser Entwicklung die folgenden drei Impfstoffe bei: Kombinationen gegen Pertussis, Kombinationen gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen und FSME-Impfstoffe.
  • Packungsgröße: Die Packungsgrößenkomponente führte 2017 zu Einsparungen von 10 Mio. Euro, weil bei den Influenzaimpfstoffen der Anteil von größeren Packungen stieg.

Komponenten 2016

2016 waren die Mehrausgaben mit 40,3 Mio. Euro höher als 2017. Haupttreiber war auch 2016 die Verbrauchskomponente:

  • Verbrauch: Durch einen höheren Verbrauch erhöhten sich die Ausgaben um 29,7 Mio. Euro. Bestimmend für diese Entwicklung waren im Jahr 2016 folgende drei Impfstoffe: die Sechsfachkombination gegen Diphtherie, Hib, Pertussis, Poliomyelitis, Tetanus und Hepatitis B, Pneumokokkenimpfstoffe und Rotavirusimpfstoffe.