Komponenten der Ausgabenveränderungen bei Impfstoffen J07 Impfstoffe

Veröffentlicht am: 09.09.17

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

Komponenten 2016

Die Ausgaben für Impfstoffe stiegen 2016 um 42,7 Mio. Euro. Bestimmend für die Ausgabenänderung ist bei den Impfstoffen in der Regel die Verbrauchskomponente. Strukturkomponenten spielen bei Impfstoffen kaum eine Rolle. Typisch ist für die Impfstoffe außerdem eine vergleichsweise hohe Restkomponente, die meist auf die Influenzaimpfstoffe zurückzuführen ist. Die Restkomponente ergibt sich daraus, dass nicht alle Unterschiede durch die vordefinierten Strukturkomponenten abgebildet werden. Bei den Influenzaimpfstoffen fällt hier ins Gewicht, dass in jedem Jahr Impfstoffe für die jeweils vorangegangene wie auch die aktuelle Grippesaison verfügbar sind.

  • Verbrauch: Die Verbrauchskomponente war etwas geringer als im Vorjahr und erhöhte die Ausgaben um 29,7 Mio. Euro. Am stärksten trugen zu dieser Entwicklung die folgenden vier Impfstoffe bei: die Sechsfachkombination gegen Diphtherie, Haemophilus influenzae b (Hib), Pertussis, Poliomyelitis, Tetanus und Hepatitis B, die Pneumokokken-Impfstoffe, die Rotavirus-Impfstoffe sowie die Kombinationen gegen Pertussis.

Komponenten 2015

Auch 2015 stiegen die Ausgaben fast genauso stark wie 2016, nämlich um 42,7 Mio. Euro. Bestimmend war auch 2015 die Verbrauchskomponente:

  • Verbrauch: Durch einen höheren Verbrauch erhöhten sich die Ausgaben um 40,3 Mio. Euro. Bestimmend für diese Entwicklung waren im Jahr 2015 folgende drei Impfstoffe: die Sechsfachkombination gegen Diphtherie, Hib, Pertussis, Poliomyelitis, Tetanus und Hepatitis B, die Vierfachkombination gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sowie die HPV-Impfstoffe.