Ausgaben der GKV für Mittel mit hemmender Wirkung auf das Immunsystem L04 Immunsuppressiva

Veröffentlicht am: 23.03.26

Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20202021202220232024
RA und andere Systemerkrankungen2.365,42.377,92.575,72.749,82.947,5
Psoriasis1.061,51.299,61.549,61.789,82.200,0
Multiple Sklerose939,21.064,71.155,91.212,61.347,7
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie276,7294,0308,4345,8383,5
Entzündliche Darmerkrankungen184,9226,8255,7286,1347,6
Transplantation329,4327,1333,2326,2340,5
Cryopyrin-assoziiertes periodisches Syndrom (CAPS)89,8101,7116,1145,2179,8
Übrige Teil-Indikationsgruppen851,9951,4514,2316,1347,4
Immunsuppressiva gesamt6.098,76.643,36.808,77.171,68.093,9
Differenz zum Vorjahr425,5544,5165,4362,9922,4
Zuwachsrate7,5%8,9%2,5%5,3%12,9%

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Die Ausgaben der GKV für Immunsuppressiva beliefen sich für 2024 auf 8,09 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 922,4 Mio. Euro bzw. um 12,9 %.

Den höchsten Ausgabenanteil hatten 2024 die Mittel bei rheumatoider Arthritis (RA) mit 36 %, gefolgt von den bei Psoriasis eingesetzten Immunsuppressiva und den Mitteln gegen Multiple Sklerose (MS) mit 27 % bzw. 17 %. Das stärkste Ausgabenwachstum zeigten auch 2023 wieder die Mittel gegen Psoriasis, die um 410 Mio. Euro zulegten und wo sich somit die Ausgaben im Vergleich zu 2020 um rund 23 % erhöhten. Diese Teil-Indikationsgruppe ist einer der Haupttreiber der Mehrausgaben für die gesamte Indikationsgruppe. Ebenfalls deutliche Ausgabensteigerungen gab es bei den Mitteln gegen Rheumatoide Arthritis (198 Mio. Euro bzw. 7 %) und Multiple Sklerose (135 Mio. Euro bzw. 11 %).