Veröffentlicht am: 26.06.26
In der Indikationsgruppe Psycholeptika stiegen die Ausgaben im Jahr 2024 um 16,6 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Anstieg von 2,4 %.
In den vergangenen Jahren war die Indikationsgruppe geprägt durch mäßiges Ausgabenwachstum und einen geringen, aber konstanten Verbrauchsanstieg. Für die Anxiolytika und Sedativa wird sich der langsame Verbrauchsrückgang weiter fortsetzen, wobei dieser Rückgang die älteren Wirkstoffklassen betrifft, während neuere Ansätze Wachstumspotenzial haben, insbesondere Daridorexant. Bei den Neuroleptika ist von einem weiteren, sehr langsamen Wachstum auszugehen. Beide Teil-Indikationsgruppen haben noch Potenzial für eine steigende Generikaquote, die allerdings auch von der Verfügbarkeit der gelisteten Generika abhängt. Insgesamt ist somit für die kommenden Jahre von eher unterdurchschnittlichen Ausgabensteigerungen auszugehen.