Komponenten der Ausgabenveränderungen Mitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psycholeptika) N05 Psycholeptika Psycholeptika wirken vor allem dämpfend auf das Zentralnervensystem. Die Ausgaben für Psycholeptika beliefen sich 2019 auf 676,8 Mio. Euro. 61 % Prozent des Verbrauchs an Psycholeptika entfielen auf Neuroleptika.

Veröffentlicht am: 26.06.26

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

2024 stiegen die Ausgaben um 16,6 Mio. Euro zurück. Als wichtigste Komponenten für Ausgabenentwicklung sind zu nennen:

  • Preiskomponente: Höhere Preise führten zu Mehrausgaben von 21,1 Mio. Euro, zu denen überwiegend die Neuroleptika und Antipsychotika beitrugen.
  • Generikakomponente: Diese Komponente senkte die Ausgaben um 11,2 Mio. Euro und war ebenfalls hauptsächlich durch die Neuroleptika und Antipsychotika bedingt. Den größten Effekt hatte hier der höhere Generikaanteil für den Wirkstoff Paliperidon.

2016 gingen die Ausgaben um 42,4 Mio. Euro zurück. Hauptverantwortlich dafür waren die folgenden Komponenten:

  • Herstellerkomponente: Auch 2016 Änderungen der Verbrauchsanteile von unterschiedlichen Herstellern mit 23,4 Mio. Euro am stärksten zur Ausgabensenkung bei.
  • Preis: Die Preiskomponente führte zu Einsparungen von 22 Mio. Euro. Hierzu trugen die Neuroleptika und Antipsychotika mit Minderausgaben von knapp 25 Mio. Euro bei.
  • Analogwettbewerb: Durch Veränderungen der Anteile einzelner Wirkstoffe kam es zu Mehrausgaben von 16,4 Mio. Euro. Auch 2016 trugen die gestiegenen Anteile von Aripiprazol und Paloperidon in hohem Maße dazu bei.