Komponenten der Ausgabenveränderungen Mitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (Psycholeptika) N05 Psycholeptika

Veröffentlicht am: 21.01.19

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

Komponenten 2017

2017 gingen die Ausgaben um 4,6 Mio. Euro zurück. Als wichtigste Komponenten für Ausgabenentwicklung sind zu nennen:

  • Herstellerkomponente: Die Verschiebungen zwischen den Verbrauchsanteilen einzelner Hersteller führten 2017 zu Einsparungen von 20,8 Mio. Euro durch Auswahl günstigerer Anbieter. Die Einsparungen waren etwas geringer als im Vorjahr. Haupttreiber war die Teil-Indikationsgruppe der Neuroleptika und Antipsychotika. Die Komponente zeigt vermutlich auch die Konsequenzen aus Änderungen in der Konstellation individueller Rabattverträge.
  • Analogwettbewerb: Diese Komponente erhöhte die Ausgaben um 16,4 Mio. Euro und war ebenfalls durch die Neuroleptika und Antipsychotika bedingt. Mit verantwortlich für diesen Effekt waren in erster Linie die gestiegenen Verbrauchsanteile der atypischen Neuroleptika Aripiprazol und Paliperidon.

Komponenten 2016

2016 gingen die Ausgaben um 42,4 Mio. Euro zurück. Hauptverantwortlich dafür waren die folgenden Komponenten:

  • Herstellerkomponente: Auch 2016 Änderungen der Verbrauchsanteile von unterschiedlichen Herstellern mit 23,4 Mio. Euro am stärksten zur Ausgabensenkung bei.
  • Preis: Die Preiskomponente führte zu Einsparungen von 22 Mio. Euro. Hierzu trugen die Neuroleptika und Antipsychotika mit Minderausgaben von knapp 25 Mio. Euro bei.
  • Analogwettbewerb: Durch Veränderungen der Anteile einzelner Wirkstoffe kam es zu Mehrausgaben von 16,4 Mio. Euro. Auch 2016 trugen die gestiegenen Anteile von Aripiprazol und Paloperidon in hohem Maße dazu bei.