Ausgaben der GKV für Mittel für das Nervensystem N07 Andere Mittel für das Nervensystem

Veröffentlicht am: 26.06.26

Tab. 4Ausgabenentwicklung in der Indikationsgruppe der anderen Mittel für das Nervensystem
Teil-IndikationsgruppeAusgaben in Mio. Euro
20122013201420152016
Multiple Sklerose254,2290,6233,6
Mittel bei Opiatabhängigkeit19,921,030,630,268,4
Antivertiginosa35,937,839,638,537,8
Kaliumkanalblocker39,835,534,134,235,6
Parasympathomimetika19,520,221,621,721,6
Übrige Teil-Indikationsgruppen28,626,625,725,625,8
Andere Mittel für das Nervensystem gesamt143,6141,1405,8440,9423,0
Differenz zum Vorjahr36,0-2,4264,635,1-17,9
Zuwachsrate33,5%-1,7%187,5%8,6%-4,1%
Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

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Die Ausgaben der GKV für Wirkstoffe aus der Indikationsgruppe der anderen Mittel für das Nervensystem erreichten 2024 673,8 Mio. Euro. Sie waren damit um 165,1 Mio. Euro (32,4 %) höher als im Vorjahr.

Ein Großteil der Ausgaben, nämlich 71 %, entfiel 2016 auf die Mittel bei familiärer Amyloidhypertrophie. Es folgten mit jeweils rund 6 % die Mittel bei Opiatabhängigkeit sowie jene bei Friedreich-Ataxie. Der Ausgabenzuwachs im Jahr 2024 ist vor allem den Mitteln bei familiärer Amyloidpolyneuropathie zuzuschreiben: Die Ausgabensteigerung betrifft in erster Linie den Tafamidis in der Wirkstärke, die zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) eingesetzt wird.