Komponenten der Ausgabenentwicklung bei Mitteln zur Behandlung von Viruserkrankungen J05 Antivirale Mittel zur systemischen Anwendung

Veröffentlicht am: 11.02.26

Quelle: IGES-Berechnungen nach NVI (Insight Health)

2024 ergaben sich für die antiviralen Mittel Mehrausgaben in Höhe von 84,3 Mio. Euro. Dazu trugen diese Komponenten mit folgenden Ausgabenänderungen bei:

  • Verbrauchskomponente: +26,4 Mio. Euro durch Verbrauchsanstieg hauptsächlich durch Mittel bei HIV/AIDS (29,0 Mio. Euro) und Mittel bei Hepatitis D (7,2 Mio. Euro).
  • Preiskomponente: +21,4 Mio. Euro durch höhere Preise insbesondere bei Mitteln gegen HIV/AIDS sowie solchen geben Hepatitis C. Ursache ist die Senkung des Herstellerabschlags.
  • Herstellerkomponente: +17,7 Mio. Euro, weil Nirmatrelvir/Ritonavir zur Behandlung von COVID-19 seit Anfang 2024 nicht mehr zu preisgünstigeren Konditionen aus den Beständen des Bundes abgegeben wird, und daher von den Apotheken zum regulären Preis über den Großhandel vom Hersteller bezogen werden muss.